Unter den Augen des Schönaicher Bürgermeisters sowie zahlreichen Privatpersonen und Unternehmern gründete sich der Unterstützerverein, der Schönaich und Mirabella enger aneinanderbinden möchte.

Die Überlegungen, beide Orte enger zu verzahnen, sind schon Jahrzehnte alt, mit einem eingetragenen Verein in Deutschland sowie viel italienischem Einfluss soll nun auch die Idee mit Leben gefüllt werden.

Die Erwartungshaltung an die konstituierende Sitzung war zu spüren. Bestens vorbereitet gingen die Planer um den Schönaicher Unternehmer Michael Thomas in die Versammlung. Die Satzung war mehrmals geändert, vom Finanzamt geprüft und schließlich von den anwesenden knapp 20 PaFö-Gründungsmitgliedern akzeptiert worden. Darunter auch ein richtiger „Mirabellesi“. Geboren und aufgewachsen in der kleinen italienischen Gemeinde, machte sich Gaetano Venezia früh auf den Weg ins kalte Deutschland. Dort ist er seit langem angekommen, politisch aktiv, unternehmerisch sehr erfolgreich und immer noch heimatverbunden. „In Deutschland sind wir die Italiener und in Italien gelten wir als Deutsche, diese zerrissene Identität braucht eine Brücke“, so Venezia in seiner emotionalen Aussage. Klare Worte fand auch Werbefachmann Klaus Weckert. Bei seiner ersten Reise unter der Regie des damaligen Vorsitzenden des Gewerbe- und Handelsvereins (GHS) Michael Thomas spürte er die enorme Bindung zwischen den Menschen beider Orte. „Es herrscht eine extreme Aufbruchstimmung in Mirabella. Das müssen wir verdammt nochmal unterstützen!“

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